Verein der Katzenfreunde Zürich

Wir kümmern uns um heimatlose, wilde oder in Not geratene Katzen. 

Spendenkonto: 
IBAN: CH24 0900 0000 8002 4942 3
Verein der Katzenfreunde Zürich
6232 Geuensee

Jahresbericht 2025

März 2026


Der Vorstand traf sich im vergangenen Jahr drei Mal, um die laufenden Vereinsgeschäfte zu besprechen und den Einsatz für notleidende Tiere zu koordinieren.
Leider zeigt sich auch dieses Jahr: Das Katzenelend kennt kein Ende. Besonders im Kanton Luzern ist die Situation besorgniserregend. Das Veterinäramt arbeitet dort nicht mehr mit Tierschutzorganisationen zusammen. Während Lebenshöfe Beachtung finden, bleibt das Leid vieler Katzen auf Bauernhöfen oder in privaten Haltungen oft ungesehen.
Der Austausch mit Esther Geiser, Gründerin von NetAP, verdeutlichte diese Missstände auf eindrückliche Weise.
Ein bewegendes Beispiel ereignete sich in einem Maisfeld bei Uerzlikon: Rita Villiger konnte dort drei verwaiste Kätzchen sichern und in ihrem Zuhause pflegen. Alle litten an schwerem Katzenschnupfen, eines kämpfte ums Überleben. Obwohl für zwei der Kätzchen Plätze in Aussicht standen, entschied sich Rita aus Mitgefühl, alle drei bei sich aufzunehmen.
Leider gab es auch traurige Fälle: Eine Findelkatze, die in schlechtem Zustand zu uns kam, musste nach tierärztlicher Untersuchung eingeschläfert werden. Trotz aller Bemühungen war ihr Zustand so kritisch, dass dies die einzige Möglichkeit war, weiteres Leiden zu verhindern. Solche Fälle erinnern uns schmerzlich daran, wie wichtig unsere Arbeit im Tierschutz ist.
Der Verein übernahm im Berichtsjahr Tierarzt- kosten sowie Pflegekosten n der Höhe von CHF 1817.-.
Zudem konnten wir bei mehreren Findel- und Verzichttieren unterstützend zur Seite stehen und bei der Suche nach einem liebevollen Lebensplatz helfen.
Im vergangenen Jahr unternahm der Vorstand einen gemeinsamen Ausflug, bei dem der Sikypark besucht wurde. Vor Ort konnten wir die Tiere aus nächster Nähe beobachten und ihre Lebensbedingungen kennenlernen. Die Begegnung mit den verschiedenen Tieren und ihr teils bewegendes Schicksal machte noch einmal deutlich, wie wertvoll gezielte Hilfe ist. Aus dieser Überzeugung heraus beschloss der Verein, den Sikypark mit einem Beitrag von CHF 4’000 zu unterstützen, um die Versorgung und das Wohlbefinden der Tiere nachhaltig zu fördern.
Mit Hoffnung und Engagement gehe ich ins Jahr 2026. Gemeinsam möchten wir weiterhin dort helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird, und durch die Unterstützung von Kastrationen einen nachhaltigen Beitrag gegen das Katzenelend leisten.

„Katzen lehren uns, dass Geduld, Fürsorge und kleine Gesten der Liebe Großes bewirken können.“
Möge uns diese Weisheit auch im kommenden Jahr leiten, damit wir den Samtpfoten weiterhin ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit ermöglichen.

Claudia Sutter
Präsidentin VdKZ